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Gas-Nachrichten

Gaspreiserhöhung: Zwickauer Verbraucher müssen künftig mehr zahlen

Der nächste Winter wird für alle Gaskunden der Zwickauer Energieversorgung (ZEV) teurer. Zum 01.07.2012 wird der Gaspreis um einen halben Cent pro Kilowattstunde (kWh) zzgl. Steuern angehoben. Privatkunden müssen also mit rund 0,6 Cent zusätzlich je verbrauchter kWh rechnen.

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Nabucco-Gaspipeline mit 15 Mrd. Euro deutlich teurer – Springt RWE ab?

Nachdem die Baukosten für das Nabucco-Projekt noch im vergangenen Jahr mit 8 Milliarden Euro beziffert worden waren, steht nun fest, dass die erste Schätzung viel zu gering ausgefallen ist. Nach einer Überarbeitung der Kostenkalkulation soll die neue Erdgasleitung mit 15 Milliarden Euro nun fast doppelt so viel wie ursprünglich geplant kosten. Angesichts dieser neuen Zahlen will der Versorger RWE einen Ausstieg aus dem Projekt prüfen.

Wie Der Spiegel berichtet, kommen bei RWE immer mehr Zweifel auf, die die Realisation des Projektes infrage stellen. Nicht nur die jetzt stark nach oben korrigierten Baukosten lassen RWE über einen Ausstieg nachdenken, sondern auch fortwährende Bauverzögerungen. Weil bislang noch keine Lieferabkommen mit potentiellen Förderländern bestehen, ist eine Verkleinerung des Projekts im Gespräch. Sollte die Pipeline tatsächlich nur in kleinerer Form gebaut werden, ist ein Ausstieg von RWE zumindest wahrscheinlicher, da der Konzern nicht nur seine strategischen, sondern auch seine kommerziellen Absichten gefährdet sehen könnte.

Zieht sich RWE nach ungarischem Unternehmen ebenfalls aus Konsortium zurück?

Die direkte Pipeline des Nabucco-Erdgasprojekts soll die Lieferwege aus dem Kaukasus nach Europa merklich verkürzen. Das Projekt, für das ein Konsortium aus mehreren Energieversorgern ins Leben gerufen wurde, wird durch die österreichische OMV geleitet. Während kürzlich bereits der ungarische Versorger MOL seinen Rückzug aus dem Projekt verkündet hat und keine Gelder mehr zur Verfügung stellt, denkt RWE derzeit über einen ähnlichen Schritt nach. Eine endgültige Entscheidung stehe jedoch noch aus, so RWE weiter.

Hohe Verluste: RWE hat nachwievor mit defizitärem Erdgas-Geschäft zu kämpfen

Nicht nur mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie, sondern auch mit dem Erdgas-Geschäft hat der Energiekonzern RWE zu kämpfen. Nachdem RWE bereits 2011 hohe Verluste einfuhr, setzt sich diese negative Entwicklung offenbar auch im ersten Quartal 2012 fort. Das Erdgas-Geschäft wurde mit einem dicken Minus von 220 Millionen Euro abgeschlossen, was vor allem an unflexiblen Gaslieferverträgen liegt.

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Opposition stuft Fracking-Verbot der Regierung als Wahlkampfmanöver ein

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll die sogenannte Fracking-Methode, die in letzter Zeit immer beliebter wird, um Schiefergas zu fördern, nach Willen von Umweltminister Norbert Röttgen und Wirtschaftsminister Philipp Rösler verboten werden. Die Opposition hält diesen Beschluss angesichts der in einer Woche stattfindenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen für ein reines Wahlkampfmanöver.

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Stadtwerke wegen überhöhter Gaspreise in der Kritik

Ein ganzes Viertel aller kommunalen Stadtwerke in Deutschland soll nach dem Resultat einer aktuellen Studie des Bundeskartellamts überteuerte Abgaben bei Konzessionsverträgen für Erdgas fordern. Die überhöhten Preise wirken sich im Endeffekt auf die Energierechnungen der Endverbraucher aus, die sich bereits seit Monaten steigenden Gastarifen gegenübersehen. Den ganzen Beitrag lesen »

Erschließung von weiteren Erdgas-Vorkommen in Nordhessen durch Fracking fragwürdig

Die Erschließung weiterer Erdgasvorkommen in tieferen Erdschichten wird immer häufiger mithilfe der Fracking-Technik durchgeführt. Diese Technik ist nicht unumstritten. Gerade weil ein kanadisches Unternehmen jetzt mithilfe dieser Technik weitere Erdgasvorkommen im Norden von Hessen erschließen will, flammt die Diskussion um diese Art der Gewinnung von Erdgas wieder auf. Das Trinkwasser steht dabei im Fokus der Debatte.

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Nabucco Gas-Pipeline verliert wichtigen Investor: MOL stellt finanzielle Beteiligung ein

In diesem Jahr hat das Projekt der „Nabucco Gas-Pipeline“ einen wichtigen Investor verloren. Damit muss die Pipeline, die eigentlich die Abhängigkeit von russischem Erdgas reduzieren sollte, ohne wichtige finanzielle Mittel auskommen. Der ungarische Energiekonzern MOL hat verkündet, keine Mittel mehr für das Projekt bereitzustellen.

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Weitere umweltfreundliche Alternative zu Ökogas: Klimagas-Tarife steigen in der Gunst der Kunden

Gaskunden, die sich nach einem neuen Gastarif umschauen – etwa weil eine unliebsame Preiserhöhung ins Haus geflattert ist oder weil sich die persönliche Einstellung geändert hat und der Umweltaspekt in den Vordergrund gerückt ist – finden immer häufiger sog. Klimagas-Tarife im Portfolio der Versorger.

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Austretendes Erdgas keine Bedrohung für die Nordsee

Die Folgen des Lecks auf der Bohrinsel Elgin in der Nordsee scheinen nicht so gravierend wie bislang angenommen. Zwar treten weiterhin große Mengen Erdgas in den Ozean. Doch der schottische Umweltminister gab in einer aktuellen Pressekonferenz dergestalt Entwarnung, als dass eine drastische Verschmutzung des Meeres und eine Zerstörung des Lebensraums von Tieren und Pflanzen nicht zu befürchten sei. Den ganzen Beitrag lesen »

Gaspreiserhöhung? Gaskunden sollen rechtliche Schritte prüfen

Kürzlich urteilte der Bundesgerichtshof (BGH), dass unzulässige Gaspreiserhöhungen aktiv vom Kunden beim Versorger gerügt werden müssen, anderenfalls bestehe nach Ablauf der Widerspruchsfrist von drei Jahren kein Anspruch auf Rückzahlung. Dies gilt für alle Gaskunden, die keine Standard- sondern Sonderverträge mit ihrem Versorger geschlossen haben.

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